Startseite / Aktuelles / Presseinformationen

Presseinformationen der Augsburger Malteser


 

Weiterreichende Informationen sowie entsprechendes Bildmaterial erhalten Sie von:

Malteser Hilfsdienst e.V.

Geschäftsstelle Augsburg

Alexander Pereira

alexander.pereira@malteser.org

Werner-von-Siemens-Str. 10

86159 Augsburg

Tel.: (08 21) 25 85 0 - 0

Fax.: (08 21) 25 85 0 - 80

Malteser Hilfsdienst e.V.

Geschäftsstelle Augsburg

Günter Gsottberger

guenter.gsottberger@malteser.org

Werner-von-Siemens-Str. 10

86159 Augsburg

Tel.: (08 21) 25 85 0 - 0

Fax.: (08 21) 25 85 0 - 80

                                                                                 

Augsburg/Steppach, 26. Oktober 2009.

Aktion Mensch stellt Maltesern Fahrzeug zur Verfügung

Mehr Mobilität für Menschen mit Behinderung

Das Begegnungs- und Förderzentrum Haus St. Radegundis erhält von der Aktion Mensch ein neues Fahrzeug zur Beförderung von Menschen mit Behinderung. Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg übergab am 24. Oktober den Schlüssel für den neuen VW Caddy Maxi an Frau Heidi Pirzl, sozialpädagogische Leiterin der Offenen Behindertenarbeit im Haus Radegundis.

„Wir freuen uns sehr über das neue von der Aktion Mensch bereit gestellte Fahrzeug. Menschen mit Schwer- und Schwerstbehinderung können damit besser am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen“, schildert Heidi Pirzl, Leiterin des Haus Radegundis.

Im Begegnungszentrum Haus St. Radegundis in Steppach treffen sich Menschen mit Behinderung verschiedenster Art und Ausprägung, darunter zahlreiche Rollstuhlfahrer im Alter von 18 bis 65 Jahren aus der Stadt Augsburg und den umliegenden Gebieten.

Seit dem letzten Jahr bieten die Malteser Augsburg auch zunehmend einen Begleit- und Assistenzdienst an, mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung durch personenorientierte Beförderung angemessene Mobilität zu gewährleisten. Unter Begleitung einer Vertrauensperson können so zum Beispiel Arztbesuche, Einkäufe und Behördengänge erledigt und kulturelle Veranstaltungen besucht werden.

„Mit dem bisherigen Fuhrpark konnten nicht alle Beförderungswünsche erfüllt werden. Durch das neue von der Aktion Mensch zur Verfügung gestellte Fahrzeug kann unser Begleit- und Assistenzdienst in Zukunft flexibler auf die individuellen Bedürfnisse der Betreuten und ihrer Familien eingehen“, so Alexander Pereira.

Weitere Informationen:
Begegnungs- und Förderzentrum der Malteser Augsburg
Haus „St. Radegundis“, Flurstr. 11 a, 86356 Neusäß – Steppach
Jahresprogramm unter: http://www.malteser-augsburg.de/
Heidi Pirzl, heidi.pirzl@malteser-augsburg.de, 0821 – 486 22 76

Übrigens ist das Haus Radegundis auch für private Feiern und Feste zu mieten, Auskünfte dafür telefonisch unter (0821) 48 57 75
 

Augsburg, 15. Oktober 2009.

Malteser und Caritas übergeben erste Patenschaftsurkunde im Theater Augsburg

Patenschaften gegen Altersarmut

Mit der Übergabe einer Urkunde an Juliane Votteler, Intendantin des Theaters Augsburg und an Ursula Baier Pickartz, Leiterin Kommunikation als Patinnen für die „Lebensmittelpakete gegen Armut im Alter“, starten Malteser und Caritas, unterstützt von der Kartei der Not, ihr Projekt Paten für Lebensmittelpakete.

Alt, arm, allein – für viele Menschen in Augsburg ist das traurige Realität. Alte und bedürftige Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, um beispielsweise zu den Verteilstationen der Augsburger Tafel zu gelangen, trifft es besonders hart. Allein in Augsburg gibt es 3.300 Senioren, die im Monat weniger als die Grundsicherung von 781 Euro zum Leben haben. Der Malteser Hilfsdienst und der Caritasverband stellen mit Unterstützung der Kartei der Not gemeinsam Lebensmittelpakete mit Grundnahrungs-mitteln für bedürftige Augsburger Senioren zusammen und bringen diese zu den Menschen.

Jede Patenschaft hilft

Überzeugt von der Sinnhaftigkeit des Projektes haben sich Juliane Votteler und Ursula Baier Pickartz vom Theater Augsburg spontan entschlossen, eine private Patenschaft für 120 Euro im Jahr zu übernehmen und stellen damit sicher, dass ein bedürftiger Augsburger ein Jahr lang monatlich ein Lebensmittelpaket von Maltesern und Caritas erhält: „Wir möchten auch andere Menschen animieren, dass Sie eine Patenschaft übernehmen, denn wir sind überzeugt, dass diese persönlich zugehende Hilfe einem bedürftigen Menschen Zuspruch sowohl durch Nahrung als auch durch Ansprache zuteil werden lässt“, so Juliane Votteler.

Dass mit den Lebensmitteln auch ein direkter Kontakt zu den Bedürftigen aufgebaut wird, ist ein wesentlicher Aspekt des Projektes, bei dem die ehrenamtlichen Helfer als Gesprächspartner vor Ort erfahren, wo die Not am größten ist: „Ich freue mich, dass wir in Augsburg einen persönlichen Beitrag leisten können, der älteren Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können und dringend auf Hilfe angewiesen sind, direkt zugeht“, ergänzt Ursula Baier Pickartz.

In Absprache mit den Augsburger Senioren-Fachberatungsstellen haben die Malteser die Lebensmittelpakete Anfang Mai zum ersten Mal im Stadtgebiet ausgeliefert, die Resonanz war außerordentlich hoch. Auch beim nächsten Termin am 22. Oktober 2009 ist Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg, wieder mit dabei: „Wir waren überwältigt, wie dankbar so viele Menschen dieses Angebot angenommen haben“.

Wie kann ich helfen?

Für die Lebensmittelpakete können ab sofort Patenschaften übernommen werden. Ab 120 Euro im Jahr können Sie als Pate einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass ein bedürftiger Augsburger ein Jahr lang monatlich ein Lebensmittelpaket von Maltesern und Caritas erhält. Jeder Pate erhält eine Patenschaftsurkunde.

Auch kleinere Beträge sind willkommen, denn beide Organisationen sind dafür auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen (Spendenkonto Malteser Hilfsdienst e.V.: Liga Bank 108499, BLZ 750 903 00, Kennwort: Armut, Caritas Spendenkonto: Liga-Bank 152250, BLZ 75090300).

Für weitere Informationen steht Beatrix Hertle von den Maltesern Augsburg telefonisch unter 0821 – 25850 – 39 oder per eMail unter beatrix.hertle@malteser-augsburg.de zur Verfügung.
 

Augsburg, 17. August 2009.

WÖHRL: Sommer-Sammlung gut erhaltener Kleidungsstücke und Schuhe

Sammeln für Malteser Migranten Medizin wird wieder mit Einkaufsgutscheinen belohnt

Vom 24. bis 29. August 2009 sammelt das Traditionsmodehaus WÖHRL in Augsburg gut erhaltene Kleidungsstücke und zum ersten Mal auch Schuhe. Der Erlös der Sammlung fließt direkt in das Augsburger Projekt Malteser Migranten Medizin ein, das eine wichtige Anlaufstelle für in Not geratene Menschen ohne Krankenversicherung bietet. Für jedes Kleidungsstück oder intaktes Paar Schuhe gibt es Einkaufsgutscheine im Wert von drei bis neun Euro. Pro 30 Euro Einkaufswert kann jeweils ein Einkaufsgutschein à drei Euro eingelöst werden.

„Viele Bürgerinnen und Bürger haben im Sommer mehr Zeit und Muße, ihre Kleiderschränke und Schuhregale durchzusehen und aussortierte Kleidung und Schuhe in die WÖHRL –Häuser zu bringen“, so Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg. „Wir sind dankbar für das soziale Engagement von WÖHRL, mit dem wir unser Projekt Malteser Migranten Medizin unterstützen können.

Seit Anfang März bietet der Malteser Hilfsdienst e.V. in Augsburg eine Anlaufstelle, die Bedürftigen eine kostenfreie ärztliche Notfall- und Erstbehandlung ermöglicht. „Für diese Arbeit sind die Malteser dringend auf Spenden angewiesen, damit eine zuverlässige Versorgung in Not geratener Menschen gewährleistet und ausgebaut werden kann“, betont Pereira. Die Malteser freuen sich auf ordentliche, saubere Kleidung sowie gut erhaltene Schuhe. Pro Kleidungsstück oder Paar Schuhe gibt es Einkaufsgutscheine im Wert von drei bis neun Euro, die bei WÖHRL ab einem Einkaufswert von 30 Euro eingelöst werden können.

Auch Marcus Plugge, Geschäftsleiter des Augsburger Modehauses WÖHRL, beschreibt die Zusammenarbeit als besonders positiv: „Wir freuen uns, dass wir mit einer einfachen Idee einen so wichtigen Beitrag zur Arbeit der Malteser in Augsburg leisten. Wir bedanken uns bei all unseren Kundinnen und Kunden sowie den zahlreichen Helfern, die diese Aktion so tatkräftig unterstützen.“

 

Augsburg, 10. Juni 2009.

Große Resonanz bei Modehaus Wöhrl Sammlung für Malteser Migranten Medizin

 

Scheckübergabe von Wöhrl für Malteser Augsburg

Heute hat Marcus Plugge, Geschäftsleiter des Modehauses Wöhrl dem Geschäftsführer der Malteser Augsburg, Alexander Pereira einen symbolischen Scheck im Wert von 1080,- als Erlös der erfolgreichen Altkleidersammlung zugunsten der Malteser Migranten Medizin überreicht. Gemeinsam mit dem Modehaus Wöhrl hatten die Malteser Augsburg Altkleider zur Unterstützung der „Malteser Migranten Medizin“ gesammelt – und nicht mit einem so großen Ansturm der Augsburger Bevölkerung gerechnet.

„Wir freuen uns sehr über die große und positive Resonanz der Altkleider-Sammelaktion“, freut sich Alexander Pereira, Geschäftsführer der Malteser Augsburg: “Dafür danken wir den zahlreichen Augsburgerinnen und Augsburgern, die vom Modehaus Wöhrl mit einem Gutschein für Ihr Engagement belohnt wurden. Der Erlös wird für unser Projekt Malteser Migranten Medizin dringend benötigt.“

Seit Anfang März bietet der Malteser Hilfsdienst e.V. in Augsburg eine Anlaufstelle, die Bedürftigen eine kostenfreie ärztliche Notfall- und Erstbehandlung ermöglicht. Damit die zuverlässige Versorgung in Not geratener Menschen gewährleistet werden kann, muss diese auch langfristig finanziell unterstützt werden.

Als engagierter Partner für das Malteser Projekt hatte sich das Modehaus Wöhrl im März bereit erklärt, jedem Spender pro aussortiertes Kleidungsstück einen Einkaufsgutschein in Höhe von drei Euro gutzuschreiben.

„Als traditionsreiches Familienunternehmen tragen wir auch Verantwortung für Menschen, die in Not geraten sind. Wir freuen wir uns, die Malteser mit dieser Aktion in einem wichtigen sozialen Projekt zu unterstützen!“, erklärt Marcus Plugge, Geschäftsleiter des Modehauses Wöhrl.

Aufgrund der positiven Resonanz wird die Sammelaktion bei Wöhrl im August wiederholt, der genaue Zeitpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Augsburg, 29. April 2009

 Malteser Augsburg suchen Helfer für Besuchsdienst Demenzkranke

 Angehörige Demenzkranker benötigen Unterstützung

 Das fünfjährige Bestehen des Besuchsdienstes für Demenzkranke haben die Malteser Augsburg mit einer kleinen Feier und Ehrung der acht von Anfang an engagierten ehrenamtlichen Helfer begangen. Die mittlerweile rund 20 Helferinnen und Helfer des Besuchsdienstes kümmern sich seit fünf Jahren einmal in der Woche um Demenzkranke, die sie für einige Stunden betreuen und damit die Angehörigen entlasten - die Nachfrage nach diesem Betreuungsangebot wächst.

 Dass das Thema Demenz in unserer Gesellschaft einen immer größeren Raum einnimmt, liegt nicht nur an der Tatsache, dass die Zahl der betroffen Menschen zunimmt, sondern auch daran, dass wir gelernt haben, damit offener umzugehen. Eines der wichtigsten Themen dabei ist der Umgang mit Demenz und die Erkenntnis, dass es sich um eine Erkrankung des Gehirns handelt, die nichts mit den "normalen Alterserscheinungen" zu tun hat. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung der Angehörigen, die dringend Entlastung benötigen.

Helfergruppe Demenzkranke

Aus diesem Grunde wurde im April 2004 die Helfergruppe für Demenzkranke bei den Maltesern Augsburg ins Leben gerufen. Aktuell treffen sich rund 20 ehrenamtliche Helfer einmal im Monat zum informativen Austausch und zur Planung der Besuche bei den Demenzkranken. Seit dem letzten Jahr haben Demenzkranke einen Anspruch auf ein sogenanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot. Damit können die Betroffenen einmal pro Woche für 3-4 Stunden sinnvoll betreut und Familienangehörige entlastet werden.

Angehörige suchen Helfer

"Aktuell übersteigen bei uns die Anfragen von Angehörigen Demenzkranker bei weitem unsere Kapazitäten", so Susanne Musiol, Leiterin der Helfergruppe bei den Maltesern Augsburg und ergänzt: "Daher suchen wir dringend Menschen, die sich im Besuchsdienst engagieren möchten und dafür wöchentlich 3-4 Stunden Zeit aufbringen können".

Sorgfältige Schulung und Vorbereitung

Selbstverständlich werden die angehenden Helfer gut auf ihre Tätigkeit vorbereitet, dazu absolvieren sie eine "Schulung für Helfer in niedrigschwelligen Betreuungsangeboten", in der sie über das Krankheitsbild und den Umgang mit Demenzkranken informiert werden. "In unseren Schulungen legen wir besonderen Wert darauf, dass die Helfer ein Gespür für den Demenzerkrankten und dessen besondere Situation entwickeln und lernen, sich auf ihn und die Angehörigen einzustellen", so Susanne Musiol. In regelmäßigen Treffen werden die Helfer unterstützt und wichtige Informationen ausgetauscht, sodass ein ständiges Lernen mit der Tätigkeit verbunden ist.

Die nächste 40-stündige Schulung findet zwischen dem 16. Juni und dem 28. Juli 2009 statt. Detaillierte Informationen und Beratung erteilt Frau Susanne Musiol unter 0821 – 25850-48   eMail: susanne.musiol@malteser-augsburg.de

Presse-InformationMalteser Hilfsdienst e.V. Geschäftsstelle Augsburg

Augsburg, 10. September 2008

Malteser Augsburg – Ausbildung zum Sitztanzleiter

Was Menschen bewegt!

Bei der Bayern weit einzigen nach den Richtlinien des Deutschen Bundesverbandes Tanz ausgerichteten Tanzleiter-Ausbildung im Sitztanz, der von den Maltesern in Augsburg angeboten wird, werden interessierte Fachkräfte und engagierte Laien von der erfahrenen Diplom-Tanzpädagogin und -Sozialpädagogin Corina Oosterveen auf die Leitung eigener Sitztanzgruppen vorbereitet.

"Musik versetzt uns in Schwingungen – wir werden angeregt, uns zu bewegen - und tun dies am liebsten in Gemeinschaft mit anderen", so Susanne Musiol, Referat Soziales Ehrenamt bei den Maltesern Augsburg. Was ist aber mit all denen, die nicht oder nicht mehr tanzen können, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind und trotzdem eine Sehnsucht nach Bewegung und Gemeinschaft verspüren? "Für diese wachsende Zahl an älteren und immobilen Menschen, aber auch für Kinder und Erwachsene mit Behinderung, Reha-Patienten und Menschen im Rollstuhl bieten wir Malteser die Möglichkeit zum Miteinander-Tanzen an - und zwar im Sitzen", so Susanne Musiol

Grundlehrgang Sitztanzleiter/in

Viermal im Jahr kommt die gebürtige Hessin und erfahrene Tanzpädagogin Corina Oosterveen nach Augsburg um ihr Wissen im Leitershofener Exerzitienhaus in Theorie und Praxis an die Kurs-Teilnehmerinnen weiterzugeben.

Im Kreis sitzen 15 Frauen zwischen 30 und 60 Jahren, die in der Vermittlung der einzelnen Tänze angeleitet werden. „Auf was müssen Sie achten“, fragt Oosterveen, „wenn Sie mit ihrer Gruppe den Black Jack tanzen?“ Blättern in den Unterlagen, Lachen... „Ach ja, die Arme schon einmal vorstrecken, beim Einsatz der Musik geht es nämlich sofort los!“. Dann geht es auch schon los!

Auch eine Rollstuhlfahrerin nimmt an diesem Lehrgang fröhlich engagierter Frauen teil. Sie hat früher leidenschaftlich gerne getanzt und kann dies heute aufgrund ihrer Erkrankung eigentlich nicht mehr. Eigentlich - denn seit drei Tagen übt sie gemeinsam mit der Gruppe alle Tänze, die im Sitzen ausgeführt werden und damit auch für sie wieder tanzbar sind.

"Sitztanz kombiniert rhythmische Gymnastik mit Elementen des Tanzes", erklärt Osterveen: "Menschen mit Bewegungseinschränkungen können hier wieder aktiv sein, sich zu Musik bewegen und die eigene Bewegung erleben. Dieses Gefühl, mit dabei zu sein, weckt persönliche Ressourcen und führt zu einer positiven Lebenseinstellung und frohen Stunden in der Gemeinschaft", so Oosterveen.

Die Tänze

Die Tänze unterscheiden sich durch unterschiedliche Rhythmen, Melodien und Bewegungsabläufe und nehmen die ganze Aufmerksamkeit der Teilnehmerinnen in Anspruch. Denn diese lernen hier nicht nur die Koordination der Bewegungen, sondern auch, wie sie die Tänze später in ihren eigenen Gruppen ein- und umsetzen können. Da im Kreis getanzt wird, ist es immer möglich, sich anzuschauen und dadurch entsteht ein Gefühl der Gemeinsamkeit, das sich durch die Musik und die sich wiederholenden Bewegungsabläufe festigt.

Praktische Umsetzung im sozialen Bereich

Einige der Kursteilnehmerinnen, die in diesem Jahr ihre Sitztanzleiter-Ausbildung machen, sind bereits im sozialen Bereich als Fachkraft in der Pflege oder im pädagogischen Bereich tätig und möchten dies im Rahmen ihrer Arbeit mit Menschen mit Bewegungseinschränkungen umsetzen. "Für viele ältere Menschen ist Sport nicht mehr möglich, da setzt der Sitztanz mit seinen weicheren Bewegungsabläufen an, die die Koordination und die emotionalen Bereiche ansprechen", erläutert eine Teilnehmerin , die in der Altenpflege tätig ist. „Wichtig ist den Maltesern in diesem Bereich auch“, so Oosterveen, dass diese Technik mit ihrer Vielseitigkeit in Hinsicht auf die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und der Physiotherapie weiterentwickelt werden“.

Ehrenamtliches Engagement in Gemeinden und Vereinen

Für viele der Anwesenden ist es aber auch eine Möglichkeit, sich ehrenamtlich in Gemeinden und Vereinen zu betätigen. Manche von Ihnen besitzen bereits Vorkenntnisse, andere wiederum wagen sich in völlig neue Bereiche vor:„Sich zu Musik zu bewegen, in Gemeinschaft frohe Stunden zu verleben und persönliche Kontakte zu knüpfen, das sind ideale Grundvoraussetzungen, die der Sitztanz bietet“, so bringt es eine Teilnehmerin, die diese Erfahrungen später in ihrer Gemeinde einbringen will, auf den Punkt.

„Unglaublich, nach drei Tagen habe ich fast das Gefühl, wieder richtig tanzen zu können“, fasst die Kursteilnehmerin im Rollstuhl diese drei ersten intensiven Tage des Grundlehrgangs zusammen: „Das belebt Körper und Seele gleichermaßen!“

Infos Frau Susanne Musiol unter 0821 – 25850-48   eMail: susanne.musiol@malteser-augsburg.de
 

Sydney, Augsburg, 25.Juli 2008.

Claudia Grimm von den Augsburger Maltesern beim Weltjugendtag in Sydney

Down Under: Die Weltjugend steht Kopf

Schon vor Sonnenaufgang trafen die ersten Pilger in Barangaroo, im Hafen von Sydney ein - denn schließlich wollten sich alle einen guten Platz beim offiziellen Empfang des Papstes sichern und das war wirklich nicht so einfach angesichts der riesigen Menge munter plaudernder und aufgeregter Jugendlicher aus der ganzen Welt.

„Es ist unglaublich aufregend hier!“, schildern Claudia Grimm, die 23jährige Augsburger Malteserin und ihre Kollegin Regina Neumann live aus Sydney: „Die Straßen waren schon am ersten Tag voll mit Pilgern aus der ganzen Welt. Die George Street, eine der Hauptstraßen, war fest in Pilgerhand und rund um den Circular Quai und die Opera wimmelte es von Jugendlichen, die lachen und sich mit Händen und Füßen verständigen.“

125 000 jugendliche Pilger aus 170 Ländern waren es in diesem Jahr. Es war die größte Veranstaltung in Sydney seit den Olympischen Spielen 2000. Dazu kamen ungefähr 100.000 australische Pilger. Viele junge Leute wohtnen bei Gastfamilien oder waren in Schulen untergebracht, so auch die 116 jungen Malteser Pilger im Alter von 16 Jahren aufwärts, die aus allen Teilen Deutschlands nach Australien kamen: Wie alle Malteser in Sydney trug auch Claudia Grimm eine rote Weste mit großem Malteser-Wappen und einen Pilgerhut mit dem Malteserkreuz: „Die Westen haben wir von den australischen Maltesern bekommen, damit wir bei eventuellen Einsätzen auf dem Expo-Gelände, im Hilton und beim Abschlussgottesdienst gut zu erkennen waren.“

Claudia Grimm ist von Kindheit an bei den Maltesern in Augsburg mit dabei: „Das ist sozusagen familiär geprägt - meine Eltern lernten sich dort 1968 kennen, mein Bruder und ich sind seit unserer Kindheit im Sanitäts- und Rettungsdienst und in der Jugendarbeit für die Malteser aktiv.“ Da war die Gelegenheit, nach Sydney zu fliegen, mehr als verlockend: „Wir haben uns ein Jahr lang intensiv und mit regionalen Vorbereitungstreffen auf diesen Aufenthalt eingestimmt“, so Claudia Grimm.

Die Augsburgerinnen sind als Gäste nach Sydney gekommen, standen aber für einen eventuellen Sanitätseinsatz jederzeit abrufbereit: Und so fand auf der EXPO, auf der sich viele katholische Organisationen vorstellen, ein reger Austausch mit den australischen Maltesern statt: „Sie sind wirklich sehr begeistert von dem, was die Malteser in Deutschland alles machen“, so ein junger deutscher Malteser: „Diese gemeinsamen Stunden auf dem Messegelände sind sowohl für unsere Pilger als auch für die Mitglieder des Malteserordens ganz tolle und bereichernde Erfahrungen.“ Ebenso trafen sich Pilger und australische Malteser im Hilton Hotel, in dem ein Servicepoint für Menschen mit Behinderungen untergebracht war. „Da hier sehr wenig los war, hatten wir viel Zeit, mit den Australiern ins Gespräch zu kommen!.“

Der Papst kommt!

Wie ein Popstar wurde der Papst sehnsüchtig von circa 200.000 Jugendlichen auf dem Feld Barangaroo erwartet. „Wir konnten die bunte Begrüßungsfeier mit Tänzen der Aboriginies und Kinderchören leider nur aus der Ferne über Leinwände mitverfolgen. Die Welle der Begeisterung erreichte aber ihren Höhepunkt, als der Papst die verschiedenen Pilgergruppen in ihrer Muttersprache ansprach – tosender Beifall brandete auf und uns lief eine Gänsehaut über den Rücken!“

Als der Papst an den Pilgerscharen vorbeifuhr, konnten einige der Malteser ihn sogar aus einer Entfernung von unter 5 Metern sehen. Andere nutzten die Möglichkeit, ihn bei seiner Rundfahrt durch die Stadt , zum Beispiel bei St. Mary zu begegnen. „Die Australier selber, wie beispielsweise unsere Gastmutter, freuten sich über einen Platz auf dem Schiff, das bei Barangaroo anlegte.“

Die nächste Gelegenheit, ihn hautnah zu erleben, gab es für die beiden Augsburgerinnen bei der Vigilfeier am Samstag und natürlich beim absoluten Höhepunkt des Weltjugendtages, dem Abschlussgottesdienst am Sonntag. Bei dieser Abschlussmesse unterstützten die die Malteser Jugendlichen den australischen Malteserorden bei der Betreuung von Menschen mit Behinderung.

Für den Papst ist war die weiteste Reise, die er je unternommen hat. Dies trifft auch für die meisten Jugendlichen zu: Claudia Grimm ist zum ersten Mal in Australien und sie ist von dem katholischen Jugendtreffen in Sydney begeistert: „Diese Gemeinschaft, die Freude, die Menschen, die vielen Nationen, das ist wie im Traum – nur viel aufregender! Von einem Weltjugendtag nimmt man ganz viel Kraft und Hoffnung mit nach Hause.”

Infos zum Engagement Jugendlicher bei den Maltesern in Augsburg:

http://www.malteserjugend-augsburg.de
 

 Augsburg, 12. Juli 2008.

 Tierheim : Malteser Augsburg stellen Projekt mit Tieren für Menschen vor

Malteser suchen Ehrenamtliche mit Tieren für Besuchsdienst

Am Tag der offenen Tür im Tierheim Augsburg mit zahlreichen Attraktionen wie Hundeshow, Hüpfburg oder Tombola stellten die Malteser Augsburg der Öffentlichkeit ihren Besuchsdienst „Malteser - mit Tieren für Menschen“ vor. Zahlreiche Tierfreunde und -besitzer zeigten sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Besuchdienst mit eigenen Tieren bei Senioren, Kranken und Menschen mit Behinderung. Die Malteser, die übrigens auch den Sanitätsdienst für diese Veranstaltung übernahmen, freuen sich über jeden Interessierten, der gerne einmal einen solchen Besuch mit seinem Vierbeiner machen möchte – denn Einsatzmöglichkeiten sind genügend vorhanden.

Kontakte knüpfen und Beziehungen herstellen - wie einfach es ist, über Tiere ins Gespräch zu kommen, davon können Hundebesitzer viele Geschichten erzählen. Doch was ist mit den Menschen, die sich kein Haustier halten können oder dürfen, Menschen in Alten-und Pflegeheimen, Menschen mit Behinderung?

Gerade für diese Menschen sind Tiere häufig ein emotionaler Türöffner, sie dürfen berührt werden und nehmen unsere Wärme und Fürsorge an - dabei spielt es keine Rolle, wie alt wir sind, wir wir aussehen oder wie konform wir uns nach gesellschaftlichen Normen verhalten. Für Tiere sind wir keine Zumutung, wenn wir ihnen nichts zumuten.

Aus diesem Grund haben die Malteser in Augsburg einen sozialen Dienst ins Leben gerufen, der von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen wird. Unter der Leitung von Regina Engl kommt der Besuchdienst mit eigenen Tieren als freiwilligen Helfern und Partnern zu Senioren, Kranken und Menschen mit Behinderung.

„Ob wir unsere Besuche zum gemeinsamen Spazierengehen oder in den Einrichtungen machen, wir sind jedes Mal aufs Neue bewegt und erstaunt, wie sich die Menschen über  unsere Tiere freuen und sich verzaubern lassen“, so Regina Engl.

Denn Gespräche, die über Berührung und körperlichen Kontakt laufen, sind häufig Auslöser für Erinnerungen und Ereignisse, die gerade ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, an positive Erlebnisse zurück denken lassen. „Damit werden schöne Momente im Leben zurückgeholt, die Erinnerung und das Gedächtnis reaktiviert und der Alltag ist für einige Stunden vergessen“, so Engl.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Aktivierung zur Bewegung für ältere und behinderte Menschen: „Die Tiere „verführen“ zur Mobilität, zum Spielen, Streicheln und Füttern und unsere Besuchten merken oft gar nicht, dass sie zu Bewegungen fähig sind, von denen sie eigentlich meinen, sie nicht mehr ausführen zu können“, ergänzt Günter Gsottberger, stv. Bezirksgeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes Augsburg.

Homepage

Ansprechpartner für Ehrenamtliche im Projekt Mit Tieren für Menschen:
Günter Gsottberger, Telefon 0821-25850-51, guenter.gsottberger@malteser.org, www.malteser-augsburg.de

 

Augsburg, 25. Juni 2008.

Malteser und Johanniter feiern in Augsburg gemeinsam Johannisfeier                                                  

Werte, Würde, Wirtschaftlichkeit?

Unter dem Motto „Werte, Würde, Wirtschaftlichkeit?“ begingen Malteser und Johanniter in Augsburg gemeinsam ihre traditionelle Johannisfeier. Als Gast und Festredner wurde Regierungspräsident Ludwig Schmid, der bereits vor acht Jahren die Laudatio hielt, eine besondere Ehre zuteil: Wolf-Dietrich Graf Hundt, Diözesanleiter des Malteser Hilfdienstes e.V. verlieh dem Regierungspräsidenten im Namen des Souveränenen Malteser Ritterordens eine hohe Auszeichnung. Die Dankplakette erhielt Schmid für sein außerordentliches soziales Engagement in 15 Jahren Amtstätigkeit. Dem guten Organisationstalent der Veranstalter war es schließlich zu verdanken, dass Fußballfans beim festlichen Buffet im Kolpingsaal nicht auf das spannende Halbfinale verzichten mussten.

Für den Malteser- und den Johanniterorden hat der 24. Juni als Geburtsfest Johannes des Täufers, ihres Ordenspatrons, eine besondere Bedeutung - traditionell wir dieser Tag in Augsburg mit einer gemeinsamen Feier begangen. Helmut Troeltsch, Kreisvorstand der Johanniter-Unfallhilfe e.V. eröffnete den Abend mit einem Dank an die gute gemeinsame Zusammenarbeit: „Als Wettbewerber auf dem Markt haben wir eine gemeinsame Zielrichtung, die über allem steht: Wir sind für Menschen da, die unserer Hilfe bedürfen – ob beim Notfall-Einsatz vor Ort oder in der Betreuung und Begleitung von Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind,“ so Troeltsch.

Das Motto des Abends „Werte, Würde, Wirtschaftlichkeit?“ nahm Regierungspräsident Ludwig Schmid zum Anlass, auf die gemeinsamen Grundpfeiler beider Organisationen zu verweisen: Die Werte, die den Malteser Hilfsdienst und die Johanniter Unfallhilfe in ihren Wurzeln miteinander verbinden, sind das klare Bekenntnis zum christlichen Glauben mit der zentralen Botschaft christlicher Nächstenliebe“, so Schmid. Praktiziert werde Nächstenliebe in sehr vielen Bereichen, expemplarisch verwies Schmid auf Notfalleinsätze, Krisenintervention, Krankentransporte oder Katastrophenschutz, aber auch auf die Jugendarbeit und den Einsatz für alte und behinderte Menschen: „Johanniter und Malteser sind für die Regierung und die Kreisverwaltungsbehörden ein zuverlässiger Partner, wofür ich Ihnen an dieser Stelle herzlich danken möchte!“

Last but not least betont Schmid das Thema Wirtschaftlichkeit: Als sogenannte Non-Profit-Hilfsorganisationen können Malteser und Johanniter ihre hochwertigen Leistungen nur mit Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Helfer aufrecht erhalten. Gerade die Hilfe in gesellschaftlichen Randbereichen sei ein wichtiges Motivationselement zur Gewinnung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer sowie fördernder Mitglieder:„ Wenn sich Ihr gesamtes Erscheinungsbild weg von der christlichen Hilfsorganisation hin zu einer Art von gewinnorientiertem Sozialkonzern verändern würde, dürfte es kaum Freiwillige geben, die sich für den Profit anderer engagieren wollen. Die Leidtragenden wären letztlich die Hilfsbedürftigen“.

 

Daher galt Schmids eindringlicher Appell auch dem Ehrenamt: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die sich vorbehaltlos für andere einsetzen, die in Not sind. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die ihr Handeln nicht von einer persönlichen Kosten-/Nutzenrechnung leiten lassen, sondern die anpacken und mitgestalten. Unsere Gesellschaft braucht Sie alle!“, so Schmid.

Mit einer feierlichen Ordensverleihung bedankten sich Wolf-Dietrich Graf Hundt zusammen mit Gertrud Streit-Doderer, Kreisvorstand Johanniter-Unfallhilfe e.V. und dem stellvertr. Bezirksgeschäftsführer der Malteser Augsburg, Günter Gsottberger bei Regierungspräsident Schmid.

Im Anschluss daran berichteten Ehrenamtliche, warum sie sich bei den Hilfsorganisationen engagieren und warum sie aus dieser Tätigkeit soviel Freude und Bereicherung erfahren. Beim festlichen Buffet gab es schließlich zahlreiche Möglichkeiten des Austausches und ein mehr als spannendes Halbfinale, das den gelungenen Abend  abrundete.

 

Augsburg, München, 12. Juni 2008.

Bundesweit erster Fahrdienst erhält Siegel für sichere Personenbeförderung

Auch Augsburger Malteser erhalten DEKRA/TÜV-Zertifikat

Gestern bekam der Fahrdienst des Malteser Hilfsdienstes das DEKRA/TÜV-Zertifikat „Sicherheit in der Personenbeförderung“ ausgehändigt. Aus den Händen des Niederlassungsleiters der DEKRA Automobil GmbH München, Wilhelm Oberfranz, nahmen der Landesbeauftragte der Malteser in Bayern, Wolf-Dietrich Graf von Hundt, der Regionalgeschäftsführer der Malteser in Bayern und Thüringen, Thomas Kleinert und Fahrdienstleiter Michael Bauer das Gütesiegel entgegen. Unter den Gästen im Sitzungssaal des Bezirks Oberbayern war auch Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein.

Der Fahrdienst der Malteser

Seit der Gründung des Malteser Hilfsdienstes im Jahr 1953 gehört der Fahrdienst zu den Kerndiensten der Malteser. In Bayern wurden im vergangenen Jahr täglich über 7500 Personen befördert. Über 1200 Fahrzeuge legen jährlich ca. 24 Millionen Kilometer zurück. 65 Einrichtungen zählen zu den Kunden der Malteser. Die Sicherheit spielt hier eine große Rolle, wie auch Regionalgeschäftsführer Thomas Kleinert weiß: „Die Malteser widmen ihre besondere Sorgfalt der sicheren und zuverlässigen Beförderung ihrer Kunden.“ Auch bei der Auswahl der Mitarbeiter steht die Qualität im Vordergrund: „Die regelmäßige Überprüfung der Eignung unseres Fahrpersonals in fachlicher und gesundheitlicher Hinsicht ist für uns selbstverständlich“, betonte Kleinert. Aus diesem Grund zeigte sich der Regionalgeschäftsführer stolz, dass „unsere Qualität und Innovationsstärke nun auch durch das DEKRA/TÜV-Prüfsiegel `Sicherheit in der Personenbeförderung´ bestätigt worden ist.“

Einen besonderen Glückwunsch von Bischof Reinhard Marx überreichte anschließend Manfred Hölzlein den Maltesern. In seiner Rede hob er besonders die Fahrerschulungen und Weiterbildungen bei den Maltesern hervor, die „gewährleisten, dass Behinderte sicher an ihr Ziel gelangen“. Mobilität sei für eine würdige Lebensgestaltung notwendig, führte der Präsident der bayerischen Bezirke weiter aus. Aus Kundensicht steht bei den Maltesern die Menschlichkeit im Vordergrund. Dorothea Krause von der Einrichtung „Helfende Hände“ lobte vor allem, dass die Malteser eine menschliche Beziehung zu den betreuten Personen herstellen. Ihr war es sehr wichtig, dass der Fahrdienst zusammen mit der Einrichtung nach individuellen Lösungen bei Problemen suche, und dass die Malteser „immer ein offenes Ohr für unsere Belange und Ideen“ haben.

DEKRA/TÜV-Siegel

Um das Prüfsiegel „Sicherheit in der Personenbeförderung“ zu erlangen, galt es, drei Kernpunkte zu erfüllen: Zum einen ging es um die Organisation des Fahrdienstes und des Unternehmens. Hier wurde unter anderem nach den personenbeförderungsrechtlichen Genehmigungen gefragt. Außerdem stand das Personal – hier lag der Fokus auf Fahrerschulungen und Sicherheitstrainings – auf dem Prüfstand. Abschließend ging es bei den

Fahrzeugen zum Beispiel um Hauptuntersuchungen oder das Fahrzeugalter. Fahrdienstleiter Michael Bauer sieht den Fahrdienst durch das Zertifikat für die Zukunft gut aufgestellt und ist sich sicher, dass die Malteser ihre Dienstleistungen noch weiter verbessern können: „Das Zertifikat ist für uns der Anfang, um ein durchgängiges, einheitliches System für den Fahrdienst in Bayern und Thüringen zu schaffen.“ Sein besonderer Dank galt allen Mitarbeitern, die das externe Audit mit großem Eifer angegangen waren. Bauer zeigte sich zudem stolz, „dass wir bundesweit der erste Fahrdienst sind, der sich bemüht hat, dieses Zertifikat von TÜV und DEKRA zu erlangen und wir nun unsere Qualität im Fahrdienst durch eine externe Institution dokumentiert bekommen haben.“ Mit diesem Gütesiegel verdeutlichen die Malteser laut Bauer, dass sie bereits heute mehr für die Sicherheit leisten, als gesetzlich vorgeschrieben. Auch der Niederlassungsleiter der DEKRA Automobil GmbH in München, Wilhelm Oberfranz, betonte besonders die Sicherheit. „Das Zertifikat beweist, dass die Ansprüche auf Qualität beim Dienstleister ernst genommen werden“.

 

11. Juni 2008

Malteser - Informationsveranstaltung zum Thema Nachlass und Testament

„Vorbeugen ist besser als abwarten“

Mit einer Informationsveranstaltung zum Thema Nachlass- und Testamentgestaltung bieten die Malteser Augsburg in ihrer Geschäftsstelle am Mittwoch, dem 11. Juni um 17 Uhr allen Menschen, die ihren Nachlass regeln möchten und sich Gedanken über Versorgungs-möglichkeiten im Alter machen, die Gelegenheit, sich zum Thema „Leben im Alter“ zu informieren.

„In den letzten Jahren fragen vermehrt Interessierte und Mitglieder bei uns an, die nähere Informationen zur Nachlassregelung und zur Versorgungsmöglichkeit im Alter und bei Pflegebedürftigkeit wünschen“, so Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg und ergänzt: „Wir deuten es als Zeichen des Vertrauens, wenn sich viele Menschen mit diesem Anliegen an den Malteser Hilfsdienst wenden und haben uns entschlossen, eine Vortragsreihe zum Thema „Leben im Alter“ anzubieten.“ Daher konnten wir Erbrechtsanwalt Michael Ott-Eulberg als Referent gewinnen, der allgemein verständlich über die Grundzüge des Erbrechtes und der Testamentsgestaltung spricht und für Fragen zur Verfügung steht.

Was? Kostenlose Informationsveranstaltung rund um das Thema „Nachlass und Testament“

Wer? Erbrechtsanwalt Michael Ott-Eulberg

Wann? Mittwoch, den 11. Juni 2008 um 17 Uhr

Wo? Diözesangeschäftsstelle Malteser Hilfsdienst e. V., Raum Akkon

Werner-von-Siemens-Str. 10, 86159 Augsburg

 

Juni 2008

Malteser beraten im Steppacher Haus Radegundis zum Thema Offene Behindertenarbeit

Die Chance auf ein selbst bestimmtes Leben

Einzigartig im Raum Augsburg verfügt der Malteser Hilfsdienst mit dem Steppacher Haus Radegundis über großzügige, barrierefreie Räumlichkeiten, die ideale Voraussetzungen für die offene Behindertenarbeit bieten. Die zahlreichen Angebote des familienentlastenden Dienste (FED) werden seit diesem Jahr durch individuelle Einzelbetreuung komplettiert: Als Dienstleister begleiten und unterstützen die Malteser Augsburg Menschen mit Behinderung bei der Beantragung ihres „Persönlichen Budgets“mit dem sie seit Januar 2008 selbst bestimmt am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen können.

Das weiträumige Anwesen in Neusäß-Steppach ermöglicht neben einer großzügigen Außenanlage auch im Inneren die Betreuung und Begegnung von Menschen mit Behinderung. Als Träger der offenen Behindertenarbeit für die Stadt Augsburg und die Region sind die Malteser Augsburg mit dem familienentlastenden Dienst (FED) in Steppach bereits bestens etabliert.

„Unsere Arbeit hat grundsätzlich integrativen Charakter, wir betreuen Menschen zwischen 16 und 60 Jahren weit über Augsburg hinaus“, sagt Heidi Pirzl, die sozialpädagogische Leiterin der Offenen Behindertenarbeit im Haus Radegundis. „Wir bieten zahlreiche interessante Angebote und eine akzeptierende und freundliche Atmosphäre, so dass die Betreuten sich bei uns sehr wohl fühlen und die Familien ihre Angehörigen durch qualifiziertes Fachpersonal gut betreut wissen - das zeigt unser Kundenstamm, der uns über viele, viele Jahre treu geblieben ist“, so Heidi Pirzl.

Zur Verstärkung des Angebotes in der Offenen Behindertenarbeit konnten die Malteser Augsburg im letzten Jahr das Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg als Kooperationspartner gewinnen: Neben den verschiedenen Begegnungsveranstaltungen, Fahrdiensten und Einzelförderungen werden im Haus Radegundis auch Kurse für ein selbst bestimmtes Leben angeboten, in denen Menschen mit Behinderung, die ein eigenständiges Leben führen möchten, lernen, wie man einen Haushalt führt, wie man sich in der Stadt zurecht findet, wie man mit Geld umgeht oder wie man seine Freizeit gestaltet.

„Auch Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fordern zu Recht ein, dass sie nicht irgendwie versorgt werden, sondern dass sie eine echte Chance auf ein selbst bestimmtes Leben haben“, so Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg.

Aus dem Anspruch auf selbst bestimmtes Leben heraus hat der Gesetzgeber seit diesem Jahr einen Rechtsanspruch auf das so genannte „Persönliche Budget“ formuliert, eine Geldleistung, die Menschen mit Behinderung die Möglichkeit gibt, selbst zu bestimmen, welche Unterstützungsleistung sie benötigen und welche Art der Hilfestellung sie selbst in Anspruch nehmen wollen.

„Mit diesem Geld werden Menschen mit Behinderung zum Kunden und bestimmen damit eigenverantwortlich die Art und Gestaltung der Leistung, die sie benötigen um als gleichberechtigtes Mitglied am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen“, sagt  Sozialpädagoge Gerhard Maurer, im Haus Radegundis für die Beratung von Menschen mit Behinderung bei der Planung, Beantragung und Umsetzung ihres „persönlichen Budgets“ zuständig und ergänzt: „Wir schnüren gemeinsam ein individuelles Paket und helfen den Menschen, ihre persönlichen Bedürfnisse in die Tat umzusetzen – damit die Leistungen den persönlichen Interessen des Einzelnen entsprechen, nicht umgekehrt!“,

Weitere Informationen:

Begegnungs- und Förderzentrum der Malteser Augsburg

Haus „St. Radegundis“, Flurstr. 11 a, 86356 Neusäß – Steppach

Jahresprogramm unter: http://www.malteser-augsburg.de/

Heidi Pirzl, heidi.pirzl@malteser-augsburg.de, 0821 – 48 33 30

Übrigens ist das Haus Radegundis auch für private Feiern und Feste zu mieten, Auskünfte dafür telefonisch unter (0821) 48 57 75

 

9. Rom-Wallfahrt der Malteser vom 31. Mai bis zum 6. Juni

Weltweit größte Pilgerfahrt für Menschen mit Behinderung

Mit insgesamt 323 Menschen mit Behinderung fahren die Malteser aus Deutschland zu ihrer 9. Rom-Wallfahrt vom 31. Mai bis zum 6. Juni 2008 in die ewige Stadt. „Damit können wir rund 50 Behinderten mehr diese Reise ermöglichen, als bei unserer Jubiläums-Wallfahrt 2003“, freut sich Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg.

Mit 29 Bussen aus dem gesamten Bundesgebiet werden rund 1.000 Teilnehmer, Pilger, Angehörige und Helfer nach Rom gebracht. „Aus der Diözese Augsburg begleiten wir 13 Menschen mit Behinderung bei unserer Wallfahrt.“ so Anni Roser, Organisatorin und stellvertretende Diözesangeschäftsführerin der Malteser Augsburg.

Höhepunkte der diesjährigen Pilgerfahrt sind die Teilnahme an der Audienz beim Heiligen Vater am Mittwoch, 4. Juni 2008, sowie ein Fest auf dem Aventin am Abend des 5. Juni, bei dem der im März neugewählte Großmeister des Malteserordens, Fra’ Matthew Festing, die Malteser begrüßen wird. Auch die Heiligen Messen in St. Peter, in St. Paul vor den Mauern mit Prozession und in der Lateranbasilika sind Highlights dieser Wallfahrt, die die Malteser jedes Jahr vor besondere logistische Herausforderungen stellen.

Die Busse der Pilgergruppen werden jeweils von einem Busleiter, einer ärztlichen Betreuungsperson, einer Pflegedienstleitung und zwei bis vier weiteren Pflegekräften wie  Rettungssanitätern, Rettungsassistenten, Krankenschwestern und Krankenpflegern betreut. Um das seelische Wohlergehen der Pilger kümmert sich der Bundesseelsorger der Malteser, Weihbischof em. Dr. Klaus Dick aus der Erzdiözese Köln, unterstützt von Fra’ Dr. Georg Lengerke, Bundesjugendseelsorger.

 Seit der ersten Malteser Wallfahrt mit Menschen mit Behinderung in die Heilige Stadt im Jahr 1981, haben insgesamt rund 7400 Pilger an diesen Fahrten teilgenommen. Bisher fanden 1981, 1983, 1986, 1989, 1992, 1995, im Heiligen Jahr 2000 sowie 2003 Malteser Pilgerreisen nach Rom statt.

 

17. April 2008

Kooperation mit dem ADAC- Die Malteser machen fit für den Fall der Fälle

Augsburg. Die Malteser bieten ab sofort in Zusammenarbeit mit dem ADAC und weiteren Hilfsorganisationen bundesweit spezielle Auffrischungskurse in Erster Hilfe an. Ziel sei es, die Angst vor Notfällen zu nehmen“, so Frau Anni Roser, Ausbildungsleiterin bei den Maltesern in der Diözese Augsburg. „Erste Hilfe Seminare sind seit Jahrzehnten das Markenzeichen der Malteser. Ich empfehle jedem Autofahrer, unsere Erfahrung zu nutzen.“

Die Kurse, die offen für alle Interessierten sind, werden von Mai bis Oktober angeboten. Zwei Varianten stehen zur Auswahl: In nur 90 Minuten erleben die Teilnehmer bei "Fit in Erster Hilfe - Verkehrsunfall", wie man sich bei einem Unfall vorbildlich verhält. „Unsere Ausbildungsprogramme sind alle sehr praxisnah“, bestätigt Roser. „Moderne Medien sowie eine entsprechende medizinische und pädagogische Qualifikation der Malteser Ausbilder garantieren, dass man im tatsächlichen Notfall schnell und sicher helfen kann. Das beginnt beim richtigen Absichern der Unfallstelle, Retten aus der Gefahrenzone und dem Absetzen des Notrufs, beinhaltet aber auch das Erlernen der stabilen Seitenlage.“

Bei "Fit in Erster Hilfe - Herz-Lungen-Wiederbelebung" dreht sich alles um den Kreislaufstillstand.

Die Teilnehmer können das Bewusstsein sicher beurteilen und im Ernstfall wirklich Leben retten.

Der Auffrischungskurs kostet 10 Euro für ADAC- und Malteser-Mitglieder, für alle anderen 12 Euro. Kursauswahl und online-Anmeldung sind ab sofort über www.fit-in–erster-hilfe.de möglich.   

Neben den Maltesern bieten auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) die Auffrischungskurse an.

Doch die Malteser bieten noch mehr, weiß Roser zu berichten. "Individuell zugeschnittene Kurse für Betriebe und Freizeitclubs, für Senioren, junge Eltern oder Kinder. Das Besondere daran: Die Gestaltung ist so individuell wie die jeweiligen Ansprüche an das spezielle Seminar." Die Malteser sind unter Telefon 0821/25850-16 oder online unter www.malteser-augsburg.de zu erreichen.

 

10. April 2008

Malteser Spendenprojekt gemeinsam mit Goodsellers München

Platz schaffen hilft

Mit der Aktion „Platz schaffen hilft“ wenden sich die Malteser Augsburg gezielt an Firmen, die ihre nicht mehr benötigte Büroausstattung für einen guten Zweck zur Verfügung stellen möchten. Namhafte Unternehmen wie die Hypovereinsbank Augsburg haben bereits ihre Zusage gegeben. Gemeinsam mit dem Partner goodsellers werden funktionsfähige Sachspenden wie Büromöbel oder Überbestände über ebay versteigert. Der Erlös wird dann für ausgewählte soziale Projekte verwendet.

„Wir werden daran gemessen werden, wie verantwortungsvoll wir mit dem Angehäuften umgegangen sind, nicht daran, wie viel wir für uns selbst erwirtschaftet haben,“ das war die Kernbotschaft von Prof. Dr. Hipp bei seinem Vortrag vor geladenen Unternehmern im Augsburger Rokokosaal.

Dass dabei gerade den Hilfsorganisationen eine besondere Rolle zukommt, ist auch dem Leiter der Firmenkundenniederlassung der HyopVereinsbank in Augsburg, Herrn Thomas Zinn ein wichtiges Anliegen. „Organisationen wie die Malteser sind ein idealer Partner für Unternehmen, die sich ihrer sozialen Verantwortung stellen möchten. Sie kennen die dringenden sozialen Brennpunkte und unterstützen uns tatkräftig bei der Umsetzung und bei der Wahl des richtigen Projektes, damit die Spenden auch dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.“

Mit der Aktion „Platz schaffen hilft“ wenden sich die Malteser Augsburg ganz gezielt an Unternehmen aus dem Raum Schwaben: „Firmen, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten, müssen sich eigentlich nur mit uns in Verbindung setzen“, so Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes e.V. und ergänzt „Gemeinsam mit unserem Partner goodsellers holen wir die Sachspenden bei den Unternehmen ab. Jeder Schreibtisch, jeder Schrank, jeder Restposten, sprich alles was noch funktionstüchtig ist und nicht mehr gebraucht wird kann Menschen helfen!

Über das Internet-Portal ebay werden alle Gegenstände, die Unternehmen den Maltesern als Sachspende überlassen, versteigert. Der Erlös kommt einem der sozialen Projekte bei den Maltesern zu Gute, die dringend auf Spenden angewiesen sind.

Unternehmen, die mehr Informationen wünschen, können Sie sich jederzeit an Beatrix Hertle, 0821-2585039 oder E-Mail: beatrix.hertle@malteser-augsburg.de wenden.

 

9. April 2008

Zu Besuch beim "Erste Hilfe-Kurs für Kinder im Vorschulalter" der Maltese im Kindergarten Aystetten

„Ritter Malte“ hilft beim Helfen

Nach drei Kurstagen kennen die Kinder Ritter Malte, die Malteser-Handpuppe schon richtig gut, da er sie von Anbeginn an beim Erste-Hilfe-Kurs im Kindergarten Aystetten begleitet hat. Spielerisch erlernt und häufig geübt, beherrschen die Vorschüler zum Schluss des Kurses die einfachsten Mittel, damit sie im Notfall schnell helfen oder Hilfe holen können. Die 24 Kinder des Kindergartens Aystetten kennen nun nicht nur die wichtigsten Organe, sondern können auch einfache Verbände machen und wissen, wo sie im Notfall anrufen können und was sie sagen müssen.

So ist Ritter Malte nicht nur ein Vorbild und Begleiter, sondern auch ein potentieller Kandidat für Verbände aller Art, die neben der gegenseitigen Hilfe in den Kursstunden erlernt werden. Mit dem Programm "Abenteuer Helfen" verbinden die Malteser Augsburg das wichtige Thema soziale Kompetenz mit konkreten Inhalten: „Wir helfen uns gegenseitig und lernen, dass es wertvoll ist, sich für andere einzusetzen und dass es Spaß macht, das Erlernte anwenden zu können“, so die Kursleiterin Brigitte Manz.

Unter der Leitung der erfahrenen Malteser-Dozentin wurden die Kinder im Aystetter Kindergarten spielerisch an das Thema Hilfe und Notfall herangeführt: „Am Ende des Kurses kennen alle Kinder die wichtigsten Notrufnummern und können am Telefon Auskunft darüber geben, wie sie heißen, wo sie wohnen und was passiert ist“, so Brigitte Manz. Außerdem haben die Kinder gelernt, was eine Mullbinde ist, wie man einen Fingerkuppenverband macht oder dass man eine sterile Wundauflage „nur mit spitzen Fingern“ anfassen darf, „weil sonst die Bakterien miteinander kämpfen“, so eines der Kinder. Auch Erstmaßnahmen bei Wunden, Verbrennungen, Stürzen oder Vergiftungen lernen die Kinder kennen.

Den krönenden Abschluss des Erste-Hilfe-Kurses bildet das Eintreffen des Rettungs-wagens, dessen Martinshorn zum Staunen der Kinder so laut ist, „dass wir es sogar mit zugehaltenen Ohren noch ganz laut hören“. Gemeinsam mit ihrer Kollegin, Daniela Prigelmeir und jeweils 12 Kindern wird der Rettungswagen rund um die Krankentrage in Beschlag genommen und die einzelnen Funktionen der Geräte erklärt. Hier können die Kinder noch einmal zeigen, was sie gelernt haben und erfahren, dass es für die wichtigsten Organe wie Herz, Lunge und Gehirn Geräte gibt, die Erste-Hilfe im Notfall leisten können.

Ob das Beatmungsgerät vorgeführt oder die Infusionsflasche aufgehängt wird, die Kinder sind mit Leib und Seele dabei. Und so freut sich ein kleines Mädchen auch außerordentlich, als sie auf dem Defibrillator die Leuchtanzeige sieht und ruft erstaunt: „Ich kann die Berge sehen!“

Am liebsten wären die Kinder noch eine Runde mit dem Rettungswagen gefahren, aber leider gibt es nur drei Sitzplätze, das heißt, zu einer Spritztour in die Berge müssen die Aystetter Kinder wohl mit einem anderen Fahrzeug aufbrechen.

Abenteuer helfen:

Das Gesamtpaket "Abenteuer Helfen" umfasst insgesamt fünf Module. Ein Grundlagen-modul, das die wichtigsten Informationen für die Anwender bündelt und vier Module, die zielgruppengerecht auf die Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Altersstufen ausgerichtet sind.

Die Malteser unterstützen Institutionen mit diversen Erste-Hilfe-Projekten von einzelnen Schnupperstunden in Kindergärten und Schulen bis hin zu mehrtägigen Kursen, sie bieten Beratung für Erste-Hilfe-AGs an Schulen und stehen für Gruppenleiter in der offenen Jugendarbeit zur Verfügung - mit dem Ziel, Werte zu vermitteln und die soziale Kompetenz zu stärken. Dadurch können Kinder und Jugendliche das Helfen als "positives Abenteuer" begreifen und da sein, wenn andere auf Hilfe angewiesen sind.

 

8. April 2008

Malteser: Erste Hilfe rettet Leben

Diözese Mit großer Verwunderung reagieren die Malteser auf Berichte des SPIEGEL über eine Studie der Berliner Charité, in der sowohl die inhaltliche Gewichtung als auch die Realitätsnähe von Erste-Hilfe-Kursen in Frage gestellt wird. Laut Charité gehe es in 9 von 10 Notfalleinsätzen um rein internistische Notfälle, während sich die Kurse fast ausschließlich mit Unfallopfern befassen würden.

"Das ist schlicht falsch", entgegnet Norbert Klöcker, Ausbildungsleiter der Malteser in Deutschland. "Bereits seit Ende der 80er Jahre gibt es in Deutschland kein Lehrgangsangebot mehr, in dem nicht die Herz-Lungen-Wiederbelebung vermittelt wird." Die Versorgung von Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen oder Atemwegsproblemen gehört zu den Standard-Inhalten der Lehrgänge, so Klöcker. Ein Erste-Hilfe-Kurs sei deutlich umfassender gestaltet und berücksichtige alle möglichen Notfallszenarien. "Der Ersthelfer möchte schließlich nicht nur bei einem Asthma-Anfall helfen können, sondern natürlich auch dem Kind, das mit dem Fahrrad gestürzt ist", erläutert Klöcker weiter.

Die Malteser verweisen in diesem Zusammenhang auf einschlägige Erhebungen und Statistiken der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt-Bericht M 28, erschienen 2007), nach denen nur jeder zweite Notfall internistischer Natur ist (nicht neun von zehn). Mehr als 20 Prozent der Notfälle sind demnach unfallbedingt. "Die grundlegenden Maßnahmen sind selbstverständlich in den Lehrgängen enthalten", betont Klöcker. "Ein Ersthelfer lernt auch im Falle eines Haus-, Betriebs- oder Sportunfalls, Angehörigen oder Freunden Hilfe zu leisten."

Dass diese Informationen von den Autoren der Studie nicht berücksichtigt wurden, sei umso bedauerlicher, als die ohnehin nur geringe Bereitschaft, in einem Notfall helfend einzugreifen, durch solch fehlerhafte und fragwürdige Aussagen sicherlich nicht gesteigert werde.

Die Malteser in Bayern bilden jährlich mehr als 50.000 Personen in Erste Hilfe Kursen mit modernsten Methoden aus. An 74 Standorten lehren über 800 engagierte Ausbilder. "Die Inhalte der Ausbildung unterliegen einer regelmäßigen fachlichen Anpassung und sind angelehnt an die Richtlinien des ERC (European Resuscitation Council)", erklärt der Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg, Alexander Pereira. "Die Erste-Hilfe-Kurse haben einen hohen Praxisanteil und die Ausbilder werden regelmäßig geschult und weitergebildet", so Pereira weiter.

 

17.03.2008

9. Malteser Romwallfahrt mit Behinderten vom 1. bis 6.Juni 2008

Es sind noch begrenzt Plätze frei

Für Menschen mit Behinderung, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, ist die Malteser Romwallfahrt eine besondere Gelegenheit, neue Eindrücke zu gewinnen, Nähe zu erleben und Kraft im Glauben zu finden. Sie wissen, dass sie bei den Maltesern in guten Händen sind. Die Malteser haben sich gemäß ihrer christlichen Tradition verpflichtet, gerade den Kranken und Bedürftigen zu helfen. Erfahrenes Pflegepersonal sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer unterstützen die behinderten Mitpilger nach besten Kräften: beim Ein- und Aussteigen, beim Tragen, bei den Besichtigungen und beim Stadtbummel sowie bei den täglichen Verrichtungen. Mitreisende Malteser Ärzte stehen jederzeit zur Verfügung, so dass neben der persönlichen Betreuung auch die medizinische Versorgung rund um die Uhr sichergestellt ist. 

Zu den Höhepunkten der Wallfahrt gehören die Audienz mit dem heiligen Vater sowie ein Empfang mit dem Großmeister des Souveränen Malteser Ritterordens auf dem Aventin.

Die einzelnen „Programm-Highlights“ sind:

 

Sonntag:           Ankunft in Rom

Montag:            Stadtrundfahrt, St. Peter/Vatikan

Dienstag:          St. Paul vor den Mauern, Gelegenheit zur Stadtbesichtigung

Mittwoch:          Papstaudienz, St. Maria Maggiore, Rom bei Nacht

Donnerstag:      Abschlussgottesdienst in St. Sabina, Empfang mit dem Großmeister des Souveränen Malteser Ritterordens auf dem Aventin

Freitag:             Rückreise nach Deutschland

 

Noch sind begrenzt Plätze frei! Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0821/25850-16 an die Augsburger Malteser (Frau Roser). Wir senden Ihnen gerne die entsprechenden Anmeldeunterlagen zu.

 

5. März 2008

Malteser Augsburg Fortbildungsreihe: Glaube und Pflege

Wie gläubige Patienten würdevoll betreut werden

Wie wünschen sich gläubige Menschen der drei großen Weltreligionen – Christen, Juden und Moslems - ihre Pflege und Begleitung bei Krankheit und am Sterbebett? Am 11. März berichtet die Muslima Özlem Akyürek über die wichtigsten Feste der gläubigen Muslime und beantwortet Fragen, die für Helfer in der Pflege und bei der Begleitung kranker muslimischer Mitbürger von Bedeutung sind.

Wie werden gläubige Menschen in Pflegesituationen richtig betreut? Nach welchen Ritualen soll die Versorgung der Verstorbenen ablaufen? Diesen und weiteren wichtigen Themen nachzuspüren ist das Ziel einer Fortbildungsreihe, die das Referat Ausbildung der Augsburger Malteser den Helfern in der Pflege begleitend anbietet.

Die angebotenen Vortrags-Abende geben den Pflegenden konkrete Hilfe-stellungen, wie sie mit kleinen Gesten und Handlungen die Angehörigen der verschiedenen Religionen ohne großen Zeitaufwand unterstützen und trösten können. Gleichzeitig erweitern sie den Einblick in den anderen – und in vielen Details auch ähnlichen – Glauben und vergrößerten so das Verständnis und den Respekt für diese Religionen - jenseits von Fanatismus, Geschichte oder Tagespolitik.

Der rege Besuch einer ersten Vortragsreihe bestätigte deren Notwendigkeit für den täglichen Umgang mit diesem Thema. „Dieses Pilotprojekt wurde von den Teilnehmern im letzten Jahr so positiv aufgenommen, dass wir die Fortbildungsreihe unter dem Titel ‚Den Lebensabend gestalten helfen’ auch im Jahr 2008 wiederholen“, erklärt Günter Gsottberger, Vize-Chef der Augsburger Malteser, „denn um pflegebedürftigen Mitmenschen spürbar Nähe schenken zu können, sollte man sicher auch Verständnis für deren religiöse Bedürfnisse haben. Diesen Weg möchten wir als Malteser gemeinsam beschreiten.“

 

Was: Vortrag Özlem Akyürek über die wichtigsten Feste der gläubigen Muslime , Fortbildungsreihe zum Thema Glaube und Pflege
Wann: 11. März. 2008, 18:30 - 21:30 Uhr
Wo: Augsburger Malteser-Haus in der Werner-von- Siemens-Straße 10,
Anmeldung: bis 10.03.2008 unter Telefon (0821) 25850-55, Kosten: 6 Euro
Für wen: Menschen, die andere pflegen

 

29. Februar 2007

Vortrag Prof. Dr. Claus Hipp: Soziales Engagement von Unternehmen

Handeln als ehrbarer Kaufmann

Soziales Engagement und die ethische Verantwortung von Unternehmen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung der Malteser Augsburg mit Prof. Dr. Claus Hipp, einem der erfolgreichsten Unternehmer Deutschlands. Der bekennende Katholik sprach gestern im Rokoko-Saal der Regierung von Schwaben zu rund 150 geladenen Gästen, vorrangig Unternehmern aus der Region Augsburg, über sein unternehmerisches Handeln in christlicher und sozialer Verantwortung.

Mit einem Dank an den Einsatz der Malteser, „die immer da sind, wenn sie gebraucht werden“, eröffnete der Regierungspräsident Ludwig Schmidt als Hausherr den Abend. Wolf-Dietrich Graf von Hundt, Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes e. V. begrüßte die Anwesenden und wies auf die gesellschaftliche Verantwortung hin, vor der Unternehmen und Sozialeinrichtungen gemeinsam stehen – heute wie damals, als Jakob Fugger eine der ersten Sozialsiedlungen ins Leben rief. Höhepunkt des Abends war nach den Grußworten des Kooperationspartners Hypovereinsbank Augsburg, Thomas Zinn, der Vortrag von Prof. Dr. Claus Hipp, der sich als bekennender Katholik, Freund und tatkräftiger Unterstützer der Malteser vorstellte.

Im Mittelpunkt stand dann auch die Frage nach den ethischen Werten, die in unserer Gesellschaft wichtig sind - Prof. Dr. Claus Hipp spannte einen eleganten Bogen zu den vier Kardinaltugenden, die im Treppenaufgang des Rokokosaales abgebildet sind: Klugheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Mäßigung. Ansatz für eine Rückbesinnung auf diese Grundwerte sieht Hipp vor allem bei der Ausbildung und Förderung von Jugendlichen, deren Denkweise noch nicht so festgefahren sei. Diese mit Haupt, Herz und Hand zu führen wie der Pädagoge Pestalozzi bereits im 19.Jahrhundert vorgeschlagen hatte, komme seinem Ziel einer ethischen und sozialen Unternehmensführung sehr nahe.

„Wir werden daran gemessen werden, wie verantwortungsvoll wir mit dem Angehäuften umgegangen sind, nicht daran, wie viel wir für uns selbst erwirtschaftet haben,“ führt Hipp aus. Daher hat die Unternehmensführung vor vielen Jahren beschlossen, eine Ethik-Charta einzuführen welche jedes Jahr auf seine Gültigkeit hin überprüft wird. Darin finden sich neben dem Gebot der Nachhaltigkeit und der höchsten Qualität zum günstigen Preis vor allem auch Verhaltensregeln im Umgang mit Mitarbeitern, Lieferanten und dem Mitbewerb. „Eine motivierte Mannschaft ist uns wichtiger, als einzelne Spitzenspieler, die Fürsorge für unsere Mitarbeiter und eine sozial gerechte Entlohnung ist für uns ebenso selbstverständlich wie Zielvereinbarungen mit Führungskräften, die auch erreichbar sind“. Nur durch ein soziales Miteinander wird die Loyalität zum Unternehmen gestärkt, daher ist es Prof. Dr. Claus Hipp auch sehr wichtig, dass alle miteinander im Betriebsrestaurant das gleiche essen, denn „wir haben alle die gleichen Grundbedürfnisse“, so Hipp.

Soziales Engagement endet aber nicht an den Toren des Unternehmens, sondern ist Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, die im christlichen Sinne der 10 Gebote gelebt werden sollte, so Hipp. Dieses Engagement kann im Sinne von Taten, von Geld – oder Sachspenden geleistet werden. „Die Malteser gehen sparsam mit den Mitteln um, die ihnen für Sozialprojekte zur Verfügung gestellt werden,“ so Hipp und ergänzt: Gerade die Hilfsorganisationen müssen aufzeigen, wo die Not am größten ist, damit wir als Unternehmer dort unterstützen und wirken können.“

Und so beschließt Alexander Pereira-Arnstein, Diözesangeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes e.V. den Abend mit der Vorstellung von Projekten, die die Malteser zum großen Teil ehrenamtlich durchführen und nennt exemplarisch die Krisenintervention und den Besuchs -und Begleitungsdienst für einsame und ältere Menschen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind.

Um eine nachhaltige Zusammenarbeit mit Unternehmen aufzubauen, halten die Malteser eine Reihe von interessanten Kooperationsprojekten bereit. Exemplarisch nannte Pereira die Aktion „Platz schaffen hilft“, bei der Unternehmen nicht mehr benötigte Überbestände und Mobiliar spenden können. Der Erlös aus diesen Auktionen mit dem Partner Goodseller geht dann an ein gemeinnütziges Projekt. Für Unternehmen, die sich tatkräftig engagieren möchten stellte Pereira den “Social Day“ vor, an dem Mitarbeiterteams aus Unternehmen sich einen Tag lang in einem sozialen Projekt der Malteser engagieren können.

Beim anschließenden Buffet, unterstützt durch den Caterer Feinkost Kahn, fand ein anregender Austausch der Anwesenden zu den zahlreichen Möglichkeiten der Kooperation statt.

 

22. Februar 2008

Hohe Auszeichnung für Theo Gandenheimer

Eine besondere Ehrung wurde dem früheren Augsburger Bürgermeister und jetzigen Stadtrat Theo Gandenheimer zuteil. Aus den Händen von Günter Gsottberger, dem stv. Bezirksgeschäftsführer der Augsburger Malteser nun die Malteser-Dankplakette der deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens.

Im Beisein des Seelsorgers der Augsburger Malteser, Pfarrer Georg Egger, der Diözesanoberin Amalie Wiedemann sowie des ehrenamtlichen Beauftragten Wolfgang Weiß und dem früheren Diözesangeschäftsführer Siegfried Spielvogel mit dessen Gattin Margot, wurde Stadtrat Theo Gandenheimer in einer Feierstunde diese hohe und selten verliehene Auszeichnung als Zeichen der dankbaren Anerkennung für die langjährige und freundschaftliche Begleitung der Malteser überreicht.

Die Auszeichnung erhielt Gandenheimer aber nicht nur als Dank für seine Verbundenheit zu den Maltesern in Stadt und Landkreis Augsburg, sondern auch dafür, dass er sich immer wenn die Malteser mit einem wichtigen Anliegen oder einer Bitte an ihn herantraten, ohne zu zögern mit seinem ganzen Fachwissen, seiner großen Erfahrung und seinem hohen Engagement für wichtige Anliegen der Bürger einbrachte. Das ist insbesondere auch deswegen bemerkenswert, da dies auch viele Belange tangierte, die sich nicht nur in der Stadt Augsburg, sondern auch im Landkreis und darüber hinaus auswirkten. Und bei aller Hilfe durch Theo Gandenheimer stand immer - ohne parteipolitische Grenzen - stets der Mensch im Mittelpunkt allen Handelns.

In seiner Laudatio betonte Gsottberger, dass diese Auszeichnung nur ein äußeres Symbol dafür sein könne, was oft mit dem Dichterwort „…Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ umschrieben wird. Gandenheimer habe durch seine stets zielorientierte Art mit den Dingen und Problemstellungen umzugehen, anderen Menschen immer das ehrliche Gefühl der Nähe gegeben. Besonders für die Anliegen der Malteser in ihren Bemühungen für benachteiligte und bedürftige Mitmenschen habe Gandenheimer immer ein offenes Ohr für die kleinen und großen Nöte gehabt. „Und das ist heutzutage bei Entscheidern und Politikern leider keine Selbstverständlichkeit mehr“, so Gsottberger bei der Überreichung der hohen Auszeichnung an Theo Gandenheimer.

 

14. Februar 2008

Malteser Augsburg Hausnotruf

Valentinsgruß für 1.600. Hausnotrufkunden

Einen Blumenstrauß zum Valentinstag überreicht der Geschäftsführer der Malteser Augsburg, Alexander Pereira, der Augsburgerin Gisela Schmid als 1.600. Kundin eines Hausnotrufgerätes in der Region Augsburg. Mit dem Hausnotruf bietet der regional größte Anbieter von Hausnotrufgeräten älteren und bedürftigen Menschen Sicherheit im Alltag und ermöglicht ihnen ein eigenständiges Leben im gewohnten Umfeld.

Viele ältere Menschen leben alleine in Ihrer Wohnung, nachdem die Kinder aus dem Hause sind und der Lebenspartner pflegebedürftig ist. So auch Gisela Schmid, eine zierliche und rüstige 8ojährige Augsburgerin, die sich in diesen Tagen für den Anschluss eines Hausnotruf-Senders entschieden hat.

„Im Namen der Malteser Augsburg möchte ich Sie als 1.600 Kundin begrüßen und Ihnen zum Valentinstag alles Gute wünschen“, sagt Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg. „Wir freuen uns sehr, Ihnen mit dem Hausnotruf ein Sicherheitsnetz für Ihren Alltag und eine Sorge weniger für Ihre Familie bieten zu können.“

Gemeinsam mit ihrem 88jährigen Lebensgefährten lebt Gisela Schmid in einer lichten Wohnung im Beethovenviertel, da beide gerne selbstständig und im städtischen Umfeld bleiben wollten. Ihre drei Kinder leben in Augsburg und im Allgäu, sie sind froh, dass Ihre Mutter noch so rüstig ist. Sie kümmert sich selbst um den Haushalt und liebevoll um ihren Partner.„Vor einiger Zeit war ich schwer an einer Virusgrippe erkrankt und wurde zweimal ohnmächtig“, erzählt Gisela Schmid. „Da bekam ich Angst, dass das alleine nicht mehr zu schaffen ist.“ Daraufhin wurde ihr von einer Verwandten, selbst Nutzerin des Hausnotrufes, empfohlen, sich an die Malteser zu wenden.

„Ich trage ja auch die Sorge um meinen Lebensgefährten“, wenn mir etwas zustößt, ist keiner da, der mir helfen kann – ich empfinde diesen Sender als Kontakt zur Außenwelt“. Den mobilen Sender trägt sie oder ihr Partner immer am Handgelenk, er wurde in allen Räumen auf seine hundertprozentige Funktionalität überprüft.

„Vielen Dank für Ihren netten Besuch,“ freut sich die aufgeschlossene Dame:“Mit dem Hausnotruf haben ab sofort nicht nur mein Kinder eine Sorge weniger!“

Nachgefragt bei Alexander Pereira, Geschäftsführer Malteser Augsburg: 

Wie funktioniert der Hausnotruf?

Der Hausnotruf besteht aus zwei Komponenten: Ein elektronisches Meldesystem, das in der Wohnung des Kunden angeschlossen wird, und eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale, die Hilfe organisieren kann. Die Verbindung zur Zentrale läuft über das öffentliche Fernsprechnetz, das Notrufgerät mit Freisprechanlage wird an die Telefondose und ans Stromnetz angeschlossen.

Welche Dienste bietet der Hausnotruf an?

Wer möchte, kann sich jeden Tag über die Tagestaste des Hausnotrufes bei der Zentrale der Malteser melden, meldet er sich nicht, ruft die Zentrale beim Kunden an und schaut im Zweifelsfall auch bei ihm vorbei.

Im Notfall löst der Kunde den Notruf aus und wird mit der Zentrale verbunden, dort weiß man, wie der Gesundheitszustand des Kunden ist, welche Medikamente er benötigt und welche Angehörigen man informieren muss. Wenn wir einen Schlüssel hinterlegt haben, kommen wir dann auch sofort in die Wohnung.

Außerdem bieten wir ein Zusatzpaket „Sicherheit plus“ an, das in Notfällen eine Haushaltshilfe oder Handwerkerservice bis 300 Euro beinhaltet, einen Schlüsseldienst (bis zu 200 Euro), einen Schlüsselfundservice sowie einen Bringdienst für Arzneimittel.

Welche Kosten entstehen?

Den Hausnotruf erhalten Sie ab einer monatlichen Gebühr von 31,50 Euro, es gibt aber auch die Möglichkeit einer teilweisen Kostenübernahme über die Pflegeversicherung. Bei Anspruch gegenüber der Pflegeversicherung übernehmen wir die Antragsstellung.

 

8. Februar 2008

Fra' Andrew Willoughby Ninian Bertie verstorben

Trauer um Großmeister des souveränen Malteserordens

Fra' Andrew Willoughby Ninian Bertie, Großmeister des souveränen Malteserordens, ist am Abend des 7. Februar 2008 nach schwerer Krankheit in Rom gestorben.

Mit großer Trauer reagieren die Malteser weltweit auf den Tod 'Seiner Hoheit und Eminenz des Fürsten und Großmeisters des souveränen Malteserordens' wie der offizielle Titel Fra' Andrews lautet, der dem ältesten Ritterorden der katholischen Kirche seit April 1988 als 78. auf Lebenszeit gewählter Großmeister vorstand.

Der Großkomtur des Malteserordens, Bailli Fra' Giacomo della Torre del Tempio di Sanguinetto, wurde als Ordensstatthalter ernannt und wird das Oberhaupt des souveränen Ordens bleiben, bis der neue Großmeister gewählt ist.

"Der Großmeister war ein zutiefst geistlicher Mann und hat den Orden in seiner sehr zurückhaltenden und bescheidenen Art aus diesem geistlichen Fundament heraus sicher geführt und allen seinen Mitarbeitern einen klaren Rückhalt gegeben. In seine Regierungszeit fällt eine starke Erneuerung des Ordens, die ihren Höhepunkt 1997 mit der Verabschiedung einer neuen Ordensverfassung gefunden hat. In den fast 20 Jahren seiner Regentschaft hat der Orden eine bisher ungekannte Ausdehnung erfahren. Überall in der Welt sind neue Ordensassoziationen entstanden, die Zahl der diplomatischen Beziehungen hat sich mehr als verdoppelt und nicht zuletzt fällt in diese Zeit der Aufbau der Ordenswerke in den ehemals kommunistischen Ländern. Bei dem Besuch des Heiligen Vaters am zweiten Advent des vergangenen Jahres im römischen Krankenhaus des Ordens hat dieses Wirken des Großmeisters eine klare Würdigung durch den Papst erfahren," so Albrecht Freiherr von Boeselager, Großhospitalier und Mitglied der Ordensregierung sowie Kanzler der Deutschen Assoziation des Malterordens.

Andrew Willoughby Ninian Bertie war der erste Brite in der neunhundertjährigen Geschichte des Ordens. Aus der Familie der Grafen von Lindsey und Agingdon stammend, wurde er am 15. Mai 1929 geboren. Er war Schüler der Benediktiner am Ampleforth College in Yorkshire und hat am Christ Church College in Oxford in Geschichte der Neuzeit promoviert. Weitere Studien folgten am Institut für afrikanische und orientalische Studien an der Universität in London. Von 1948 bis 1950 leistete er seinen Militärdienst bei den Scots Guards, deren Offizier er 1949 wurde. Nach kurzer Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist unterrichtete er 23 Jahre moderne Sprachen (vor allem Französisch und Spanisch) an der Worth School, dem Lyzeum der Benediktiner in Sussex.

1956 wurde er in den Malteserorden aufgenommen, legte in der Folge die ewigen Gelübde ab und wurde 1981 Professritter. Als Mitglied des Souveränen Rates war er seit 1981 in der Ordensregierung und wurde im April 1988 zum 78. Großmeister gewählt. Er war Hospitalier des Heiligtums von Lourdes. Fra' Andrew

 

5. Februar 2008

Pfarrer Georg Egger neuer Seelsorger der Malteser Augsburg

Priester für die Helfer

Der neue Seelsorger des Malteser Hilfsdienstes e.V. in Stadt und Landkreis Augsburg ist der Steppacher Pfarrer Georg Egger, der in einer feierlichen Stunde von Diözesanseelsorger Johann Margazyn gesegnet wurde. Als Seelsorger soll der katholische Priester künftig Rückhalt und Impulse für die Augsburger Malteser geben.

"Ich bin ein Friedenskind“, sagt Pfarrer Georg Egger von sich selbst. Geboren 1945 in Bobingen, besuchte er das Gymnasium in St. Ottilien und studierte im Anschluss an das Abitur an der Universität in München Theologie. Nach Kaplansjahren in St. Canisius, Augsburg und in Höchstädt war Georg Egger als Erzieher am Studienseminar in Kempten tätig. 1981 übernahm er seine erste Pfarrstelle in Violau, von dort wechselte er nach Pfaffenhofen an der Roth. Seit 2004 begleitet Georg Egger das Amt des Pfarrers in Steppach. 

Bereits seit einigen Jahren gab es Berührungspunkte zwischen dem Steppacher Pfarrer und den Augsburger Maltesern bei verschiedenen Aktionen für Menschen mit Behinderung. Nun konnte Günter Gsottberger, stellvertretender Bezirksgeschäftsführer der Malteser Augsburg, Egger für diese wichtige Aufgabe bei den Maltesern gewinnen. In Zukunft wird er den haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Malteser als christlicher Beistand in der Dienstelle und bei Einsätzen vor Ort zur Seite stehen.

Geplant sind unter anderem regelmäßige Gottesdienste in der Malteser-Kapelle sowie Besinnungstage und Exerzitien, die die Mitarbeiter in Anspruch nehmen können. Zudem sind vielfältige Aktionen für Senioren und Menschen mit Behinderung vorgesehen wie beispielsweise die Begleitung bei Wallfahrten und Pilgerreisen. Und nicht zuletzt will er „einfach für alle Malteser-Helfer da sein, immer dann wenn er gebraucht wird“, so Pfarrer Egger.

Als Seelsorger bildet Pfarrer Egger zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen den Maltesern und der Diözese, zu den Kirchengemeinden, zum Klerus und allen pastoralen Mitarbeitern sowie zu den kirchlichen Verbänden.

 

31. Januar 2008

Malteser Aktion „Lebensfreunde“ – Hauptgewinn geht nach Augsburg
Alte Handys für soziales Ehrenamt

Mehr als 50.000 Euro wurden bei der Aktion "Lebensfreunde" bisher aus der Alt-Handy-Aktion gesammelt. So beteiligen sich auch die Augsburger Malteser seit über einem Jahr aktiv an dieser Aktion, indem sie zentrale Sammlungen organisieren, einen Alt-Handy-Abholservice bei Firmen anbieten und Recycling-Umschläge an Schulen verteilen.

Vergangene Woche hat Johannes Freiherr Heereman, Mitglied des geschäfts-führenden Vorstandes, unter 1.394 Losen von Handyspendern den glücklichen Gewinner gezogen. "Das ist ja Wahnsinn. Da spende ich noch mal so gerne mein altes Handy", freut sich Roland Grimm, aktives Mitglied der Malteser Jugend Augsburg, der sich nun auf eine Woche Urlaub auf Malta freuen darf.

Indem sie ein schlummerndes Potential, schätzungsweise 100 Millionen alte Handys in Deutschland, mobilisieren, haben sich die Malteser etwas besonderes ausgedacht: Das alte Handy wird von den Maltesern oder im E-Plus Laden portofrei zu einem zertifizierten Handy-Verwerter geschickt, der Erlös aus dem Recycling-Wert der Edelmetalle geht an die "Malteser Lebensfreunde", einen Aktionspool von besonders drängenden karitativen Projekten, wie Besuchs- und Betreuungsdienst, Behindertenarbeit, Familiendienst, Schulsanitätsdienst oder Migranten Medizin.

"Wir beweisen mit dieser Sammelaktion, dass alte Handys auch dann noch einen Wert haben, wenn sie nicht mehr genutzt werden. Wer sein Alt-Handy den Maltesern gibt, leistet eine tatkräftige Unterstützung für das ehrenamtliche Engagement in Deutschland", ist Alexander Pereira, Diözesangeschäftsführer der Malteser Augsburg, überzeugt. "So verbinden die Malteser und E-Plus Umweltziele mit sozialem Engagement."

Die "Lebensfreunde" motivieren beispielsweise an 350 Schulen Jugendliche zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft. Schüler werden zu Schülersanitätern ausgebildet, die eine medizinische Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernehmen können. Dazu gehört auch die Schulung von Jugendlichen, im Streit zu schlichten und Konflikte friedlich lösen zu lernen. Der Malteser Familiendienst unterstützt in sozialen Brennpunkten und bietet unter anderem eine Hausaufgabenbetreuung an.

Infos zu den Projekten der Aktion "Lebensfreunde" unter:

www.aktion-lebensfreunde.de,

Infos zur Sammelaktion: www.malteser-sammeln-handys.de

Spendenkonto 108 499,

Liga Bank Augsburg (BLZ 750 903 00),

Stichwort "Aktion Lebensfreude"

 

Augsburg, 25. Januar 2008

Malteser Augsburg suchen ab sofort wieder Zivildienstleistende
Etwas Sinnvolles tun

Die Malteser in Stadt und Landkreis Augsburg suchen ab sofort wieder Zivildienstleistende, die eine soziale Einrichtung kennen lernen möchten und bereit sind, verantwortungs-volle Aufgaben für Menschen zu übernehmen, die auf Hilfe angewiesen sind. Vielfältige Einsatzgebiete wie der Fahrdienst für Menschen mit Behinderung, der Hausnotrufdienst oder Betreuungsdienste für behinderte und ältere Menschen sind dringend auf diese Hilfe angewiesen.

Mit aktuell 75 Zivildienst-Plätzen sind die Malteser in Stadt und Landkreis Augsburg eine der größten Zivildienststellen im süddeutschen Raum. „In Augsburg können wir Zivildienstleistenden eine gute Gelegenheit bieten, das Umfeld und die tägliche Arbeit einer sozialen Einrichtung an der Basis kennen zu lernen“ so Alexander Pereira, Geschäftsführer der Malteser Augsburg und ergänzt: „Dadurch können junge Menschen vielfältige und wichtige Erfahrungen mit Menschen sammeln und sich in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln und festigen.“ Auch das Förder- und Begegnungszentrum „Haus St. Radegundis“ in Steppach sucht bald wieder einen Nachfolger für den derzeitigen Stelleninhaber. Die Haupteinsatzbereiche für den neuen Zivildienstleistenden ist hier der Fahrdienst für die dort betreuten Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen, einfache Pflegetätigkeiten, Mitwirkung bei der Freizeitgestaltung, kleinere Hausmeistertätigkeiten, Bürotätigkeiten (EDV) sowie Besorgungs- und Ein-kaufsfahrten. Auch organisatorische Tätigkeiten gehören zum interessanten Aufgabenspektrum des Zivildienstleistenden. Zivildienst bei den Maltesern heißt „Nähe, die zählt“ schenken! Nähere Informationen erhalten anerkannte Kriegsdienstverweigerer jederzeit bei der Bezirksgeschäftsstelle der Malteser in Augsburg, Frau Alexandra Eberle, Telefonnummer 0821 - 25 85 0-35 sowie unter www.malteser-augsburg.de. Für Fragen speziell zum Zivildienst im Haus „St.Radegundis“ in Steppach können sich Interessenten auch direkt bei Frau Pirzl oder Herrn Maurer unter 0821 – 48 57 75 informieren.

 

15. Dezember 2007

Malteser: Einsatzfahrzeug für Krisenintervention

Gottes Segen für die Betreuung in der Krise

Mit einer feierlichen Weihe übergibt der Diözesanseelsorger der Malteser, Pfarrer Johann Margazyn am Samstag, dem 15. Dezember um 10:30 Uhr in der Augsburger Malteser-Geschäftsstelle das dringend benötigte Einsatzfahrzeug an das Kriseninterventionsteam. Dieses weitgehend durch Spenden finanzierte Fahrzeug ermöglicht den gut ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeitern, schnellstmöglich dort zu sein, wo Menschen in psychosoziale Notfallsituationen geraten – denn gerade die ersten Stunden einer qualifizierten Betreuung vor Ort sind entscheidend.

Krisenintervention geht uns alle an. Eine Garantie auf Unversehrtheit gibt es nicht. Was aber passiert mit uns, wenn wir auf einmal vor dem Nichts stehen? Außergewöhnlich belastende Ereignisse wie Unfälle, Gewalt oder Katastrophen rufen bei vielen Menschen vorübergehend starke Reaktionen und Gefühle hervor. Davon können auch Augenzeugen und vor allem Angehörige betroffen sein. Hilfe von außen tut da nicht nur Not, sondern ist in den ersten Stunden nach dem Unglück richtungsweisend für eine spätere Trauerbewältigung.

„Dieses aus den Spenden der Kartei der Not, der Kreissparkasse Augsburg sowie der Stadtsparkasse Augsburg und vielen weiteren Gönnern finanzierte Einsatzfahrzeug bietet unserem engagierten Kriseninterventionsteam die Möglichkeit, noch schneller dort zu sein, wo es gebraucht wird“, sagt Alexander Pereira, Diözesan- und Bezirksge-schäftsführer der Malteser Augsburg und ergänzt: „So können wir eine erste Hilfestellung zur Stabilisierung und Orientierung vor Ort bieten und mit unserer Fachkompetenz und unserem christlichen Selbstverständnis in diesen dunklen Stunden für die Menschen da sein.“

Vor rund zehn Jahren wurde der Kriseninterventionsdienst in Augsburg aufgebaut. Bis dahin gab es keine qualifizierte Betreuung und Begleitung von Menschen in akuten Krisensituationen. Sanitäter und Helfer vor Ort waren mit dieser Betreuung allein gelassen und oftmals überfordert.

Die gut ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kriseninterventionsdienstes kommen heute aus den unterschiedlichsten Bereichen, darunter sind Ärzte, Sanitäter, Facharbeiter, Ingenieure oder Krankenschwestern, die eng mit der Notfallseelsorge zusammenarbeiten. „Der zeitliche Rahmen für die Betreuung vor Ort beträgt etwa eine bis zwei Stunden. Wir arbeiten eng mit psychosozialen Einrichtungen und Selbsthilfegruppen zusammen, an die wir betroffene Menschen dann weiter empfehlen“, so Gerhard Schöffel, ehrenamtlicher Leiter des Kriseninterventionsteams der Malteser. Diese teilen sich den monatlichen Dienst mit dem BRK. Alarmiert wird der Kriseninterventionsdienst (KID) über die Rettungsleitstelle und die Polizei – und dieser ist - dank des hohen Engagements der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter – rund um die Uhr erreichbar.